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Ausbildung im Handwerk Alsdorf - Projekt LIKA

Wenn der Azubi zum Vorstand wird

Ausbildung im Handwerk 2.0

(Alsdorf) Ein hoch dotiertes Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat seine Wurzeln in Alsdorf. Vor 20 Jahren wurde aus den weit in die Zukunft reichenden Überlegungen im Handwerksunternehmer Steffen gemeinsam mit dem ITB (Institut Technik und Bildung) der Universität Bremen das Projekt LIKALernen im Kundenauftrag. Heute hat LIKA 4.0 beste Chancen, zum innovativen Standard für die Ausbildung im Handwerk zu werden.

 

Wie kann eine bessere Ausbildung im Handwerk gelingen? Diese Frage stellte sich Rolf Steffen, Gründer der damaligen Gebr. Steffen GmbH (heute Team Steffen AG) aus Alsdorf bereits vor 20 Jahren – und legte damit den Grundstein für ein Innovationsvorhaben, das heute in seine vierte Entwicklungsstufe geht. Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung gab am 30.5. den Startschuss für das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts „Digital gestütztes, kooperatives Lernen im Kundenauftrag – LIKA 4.0“.

 

Die Qualität der Ausbildung ist – und das nicht nur im Handwerk – der Schlüssel zu Vielem: Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen Nachwuchsmangel beklagen muss oder regelmäßig Bewerbungen qualifizierter und motivierter junger Menschen erhält. Sie entscheidet darüber, ob Auszubildende – und spätere Gesellen – über fundiertes Wissen verfügen. Sie entscheidet darüber, ob die Digitalisierung zum Erfolgsfaktor wird. Sie bietet die Chance, wie im Team Steffen gelebt, Generationswechsel und/oder Geschäftsübergabe reibungslos zu gestalten. Die Qualität der Ausbildung kann letztlich als ein entscheidender Faktor zum Fortbestand eines Unternehmens beitragen.

 

Anders als in vielen konventionellen Ausbildungsbetrieben, wo Auszubildende in thematisch abgegrenzte Bereiche eingearbeitet werden, erhalten die Nachwuchskräfte der Ausbildungsinitiative LIKA von Beginn an Verantwortung und werden in alle ein Kundenprojekt betreffende Abläufe des Unternehmens einbezogen – von der Planung bis zur Durchführung. Aus den ersten Überlegungen des jungen Unternehmers aus Alsdorf ist ein Erfolgsmodell geworden. Unter dem Namen LIKA – Lernen im KundenAuftrag bekommen Auszubildenden die Möglichkeit, Kundenaufträge eigenverantwortlich und selbstständig auszuführen. Der Gedanke mag auf den ersten Blick wirklichkeitsfremd erscheinen. Doch führen wir uns vor Augen: Auszubildende sind die Kundendiensttechniker, die Projektleiter, ja manchmal sogar die Chefs von morgen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Auftragsbearbeitung ist die Kenntnis der typischen Arbeits- und Geschäftsprozesse im Handwerk in Theorie und Praxis – und zwar der vollständigen Prozesse von der Auftragsannahme über die Auftragsplanung und Auftragsdurchführung bis zum Auftragsabschluss. Damit Junioren im Handwerk ihre Kunden kompetent bedienen und durch besonderen Service überzeugen können, gehört zu einer guten Ausbildung neben fundierter Fachkompetenz auch ausgeprägte Kundenorientierung – und eben auch das Verständnis ganzheitlicher Zusammenhänge.

 

So bietet eine ganzheitliche, von Beginn an mit hoher Eigenverantwortung ausgestattete Ausbildung vielfältigen Nutzen: Der Auszubildende, der von Beginn an Verantwortung trägt und damit Vertrauen erhält, identifiziert sich mit seinem Unternehmen und engagiert sich für seine Kunden. Das Unternehmen gewinnt bereits frühzeitig einen vollwertigen Mitarbeiter mit hoher Produktivität. Kunden erhalten eine fachlich kompetente Leistung durch motivierte und engagierte Mitarbeiter. Die Auszubildenden erhalten von Beginn an die Verantwortung für eigenes Werkzeug und ein eigenes komplett ausgestattetes Servicefahrzeug, das mit dem LIKA-Logo deutlich macht: Hier arbeiten Auszubildende mit Qualitätsgewährleistung des Chefs.